News
29.-30.7.2017 Ausbildungswochenende PDF Drucken E-Mail
Drei verschiedene Übungsszenarien standen beim diesjährigen Ausbildungswochenende am Großen Ötscher am Programm.
Am Samstag wurde das Thema Seilbahnbau beübt. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde eine Liftbergung am Großen Ötscher trainiert.
Eine Bergung in unwegsamen Gelände war am Sonntag das Szenario der Übung.
 
27.7.2017 Unfall Motocrossfahrer PDF Drucken E-Mail
Der Motocrossunfall ereignete sich am Donnerstag Nachmittag im Gemeindegebiet Gaming. Ein 25-jähriger Gaminger kam in einem Waldstück zu Sturz und verletzte sich dabei.
Neben der Bergrettung Lackenhof/Ötscher wurden der Christophorus Rettunghubschrauber C15, die Freiwillige Feuerwehr und die Polizei alarmiert.
Nach der Erstversorgung durch das Team des C15 und der Bergrettung wurde der Verletzte ins Krankenhaus geflogen.
 
24.7.2017 Vermisster Bergsteiger am Scheiblingstein PDF Drucken E-Mail

Um 11.36 Uhr setzte ein Bergsteiger einen Notruf ab, er hatte bei extrem schlechtem Wetter und bei starkem Nebel am Weg vom Scheiblingstein Richtung Herrenalm im Gebiet des Dürrensteins, NÖ (Bezirk Scheibbs) die Orientierung verloren.

21 Bergretter und Bergretterinnen der Ortsstellen Lackenhof/Ötscher, Lunz/See und Göstling aus dem Gebiet NÖ-West verstärkt durch einen Suchhund starteten unverzüglich eine Suchaktion. Der Leiter des Einsatzes Leo Schrittwieser (Bergrettung Lackenhof/Ötscher) konnte mit dem Vermissten Kontakt aufnehmen. Nach mehrmaligen Telefonaten konnte der Standort des Vermissten relativ gut eruiert werden. Durch die gute Ausrüstung des Vermissten - Uhr mit Höhenmesser und Kompass - und dem "aufreißen" des Nebels konnte er ein Stück der Bundesstraße nach Holzhüttenboden erkennen. Das Suchgebiet konnte dadurch eingeschränkt werden. Einer der drei Suchtrupps konnte den Vermissten unverletzt im Bereich der Herrenalm/Leonhardi Kreuz in ca. 1400m Seehöhe gegen 13.30 Uhr auffinden. Die Mannschaften rückten gemeinsam mit dem Vermissten in die Zentrale in Lackenhof ein.

 
22.2.2017 LAWINE. Gefahrenzeichen und Kameradenrettung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Elisabeth Etzler   

Unverspurte Hänge und Tiefschnee – das glitzernde Weiß das Wintersportler so sehr begehren. Aber Achtung, die Lawinengefahr darf man nie außer Acht lassen.
Richtige Ausrüstung, gute Tourenplanung und das Verhalten im Ernstfall ist für jeden Wintersportler wichtig. Zu diesem Thema veranstaltete die Bergrettung Lackenhof/Ötscher am vergangenen Wochenende eine Übung zu der auch unsere Skitourenpartner eingeladen waren.

Die Lawine – ein komplexes Thema, dass sich neben theoretischer Beschäftigung mit der Materie Schnee, Lawinengefahr, Gefahrenmuster, Verhaltensregeln, etc. und aus dem praktischen Lernen und Erfahrungen zusammensetzt. Nach diesen beiden Ansätzen wurde die Übung gegliedert.

In einem theoretischen Vortrag wurde am vergangenen Freitagabend die Grundlage für eine praktische Übung geschaffen. Neben dem technischen Hintergrund wie ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) funktioniert, der richtigen Ausrüstung und dem Erkennen der Gefahrenmuster wurde das Verhalten bei einem Lawinenabgang gezeigt. Oberste Priorität sollte sein keine Lawine auszulösen. Die Strategie „Stop or go“ – eine Entscheidungshilfe die das Risiko einer Lawinen Schritt für Schritt minimiert - wurde den Teilnehmern näher gebracht.

Am Sonntag wurde die am Freitag erlernte Theorie in die Praxis umgesetzt. Der Fokus lag bei der Kameradenrettung. In einer Schauübung zeigte die Ausbildungsleitung das schnelle Reagieren nach einem Lawinenabgang.
In drei Stationen – LVS-Suche, Schaufeltechnik und Sondieren – wurden gezielt die Schwerpunkte der Kameradenrettung herausgearbeitet und die Teilnehmer übten unter Anleitung der Ausbildungsleitung.

Dazu wurde am Traumschlag ein Lawinenkegel „hergerichtet“ und Puppen mit LVS Geräten vergraben. Beginnend von Signal- bis zur Feinsuche und dem Sondieren des Verschütteten wurde von jedem Teilnehmer ein Verschütteter geortet und sondiert.
Steine, Bäume, Erde oder doch ein Mensch – wie erkenne ich was ich sondiere? Mit einem sogenannten Sondierfenster konnten unterschiedliche Gegenstände sondiert werden. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf dem Erkennen einer verschütteten Person.
In einer weiteren Station wurde die neueste Schaufeltechnik erklärt. Unkoordiniertes Schaufeln im Ernstfall führt zu einer hohen Auswurfhöhe, Stufenbildung und wenig Effizienz. Lange Ausgrabzeiten und große Erschöpfung sind die Folge. Eine einfache und kraftsparende Schaufeltechnik wurde von den Teilnehmern in Kleingruppen geübt.

Die Ausbildungsleitung (Elisabeth Etzler, Mario Bös, Roman Oismüller) der Ortsstelle freute sich über das große Interesse der über 30 Skitourenfreunde die zusätzlich zu den Bergrettern an der Übung teilnahmen.

 
3.12.2016 Bergung Rauher Kamm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Elisabeth Etzler   
Am Samstag, den 3.12. wurde die Bergrettung Lackenhof zu einer Personenbergung am Rauhen Kamm alarmiert. Zwei Bergsteiger konnten aufgrund der schwierigen Verhältnisse nicht mehr weiter und alarmierten am späten Nachmittag die Bergrettung über den alpinen Notruf 140.
Aufgrund der späten Uhrzeit und bereits hereinbrechenden Dunkelheit startete der Christophorus 15 in Richtung Großer Ötscher. Die Mannschaft des C15 bereitet eine Bergung mit dem Tau vor. Parallel dazu bereiteten sich zwei Mannschaften der Bergrettung für einen Aufstieg auf den Rauhen Kamm vor, falls eine Bergung mit dem Tau nicht möglich gewesen wäre.
Die beiden Bergsteiger konnten mittels Tau vom Rauhen Kamm geborgen werden.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 66